
Reiseprogramm-TT-201 Omo Mago / Mursi
Reisedauer- 13Tag/12Nächte
Verkehres- Land
1.Tag : Ankunft Addis Ababa: Ankunft am frühen Morgen, Transfer ins Hotel, der Vormittag ist frei zum Ausruhen. Zur Einführung Stadtrundfahrt von der Hauptstadt, Addis Abab =neue Blume“ inklusive der Fahrt auf den Entoto-Berg mit Panoranasicht über die ganze Stadt, Fahrt zum grossen Markt „Merkato“ und weiter vom Rathaus über die churchill Road bis zum Hauptbahnhof. Übernachtung für eine nacht im Hotel.
2.Tag: Addis Ababa-Langanosee (210 km): Abfahrt in südliche Richtung entlang des Grossen Afrikanischen Grabenbruches (Rift Valley), der kette von diversen Seen folgend, bis zum Langanosee. Ornithologisch ist diese Region sehr interessant, entsprchend werden wir einen Halt an ziwaysee einbauen, bevor wir am Nachmittag den Langanosee erreichen. Möglichkeit im see zu baden. Am heutigen Tag durchqueren wir vor allem das Gebiet des Oromo-stammes.Übernachtung im Bekele Molla Hotel.
3.Tag: Langanosee-Arba Minch-Markt der dorze (350 km): Der südwesten Äthiopiens ist ein wenig erforschtes und entsprechend wenig entwickeltes Gebiet. Diese Region, die von weiten Savannen und Akazienwäldern geprägt ist, leben an die 40 verschiedene Ethnien auf relativ kleinem Raum. Mit dieser Reise haben wir die Glegenheit einige der hochinteressanten Volksgruppen kennenzulernen. Im Mittelpunkt stehen die Oromos, Hammar und Mursi, die grösstenteils noch nach alten Traditionen leben und unglaubliche Initiationsriten beibehalten haben.
Fahrt nach Arha Minch, auf den fruchtharen Talböden wird in erster Linie Ackerhau betrieben, hier sind Teff-,Hirse-,Gerste-und Maisfelder zu sehen.
Die aus Holz und Lehm gebauten,strohbedeckten Rundhütten der Einheimischen liegen malerisch in einer ursprünglischen von verschiedenen grossen Tälern durchzogenen Landschaft. Über die Mittagszeit bis in den späten Nachmittag finder der grosse und farhenfrohe Mrkt der Dorze statt, hoch in den Bergen oberhalb der Stadt Arba Minch, den wir besichtigen werden. Auf dem Rückweg nach Arba Minch, Möglichkeit in dieser herrlichen Landschaft eine kleine Wanderung einzubauen. Übernachtung im Hotel in Arba Minch für 2 Nächte. Von der Terrasse des Hotels geniessen wir einen wunderschönen Panoramablick über die Seen Abaya und Chamo sowie über den dichten Wald des Nech Sar Nationalparks.
4. Nech Sar National Park & Bootsfahrt auf den Chamo-see (90 km): Früh morgens, Pirschfahrt durch den Nech Sar Nationalpark mit weiterm Blick über den Chamo und Abaya-See. Auf den Grassavannen weiden einige Herden von Zebras, mit etwas Glück können Sie die Swayne’s Kuhantilopen, Kudus, Gazellen und seltene Vogelarten entdecken.
Am Nachmittag, Fahrt zum nahegelegenden Chamosee und interessante Bootsfahrt bei der wir die riesigen Nilkrokodile, Nilpferde und eine Vielzahl von Wasservögel, insbesondere Pelikane, beobachten können. Übernachtung im gleichen Hotel.
5.Tag: Arba Minch-Konso (120 km): Entlang des südlichen Randes des Chamosees erreichen wir das Gbiet der Konso, die erste ethnologisch interessante Volksgruppe. Am Nachmittag werden wir ein typisches Konso-Dorf besuchen. Trotz des Einflusses der modenen Welt haben die Konso viele Traditonen beibehalten können, sie sind für ihren Fleiß, wegen der speziellen terrassierten Hirsefelder, der besonderen Hütten-Architektur, der Generationspfale und der Totenkultur bekannt.
Übernachtung in zelten oder in einem lokalen Hotel, (je nach Witterugsverhältnisse).
6.Tag: Konso-Mago Nationalpark (195 km): Nach dem Weyto-Fluss leben die halb-nomadisiernden Ethnien der Tsemay und Bena, weiter westlich leben die Ari, Weiterfahrt über die Stadt Jinka bis in den Mago Nationalpark, den wir am späten, Nachmittag erreichen werden. Unterwegs können wir, mit etwas Glück, Wildtiere des parkes entdecken. Übernachtung in Zelten auf dem Campingplatz neben dem Neri-Fluss für eine Nacht.
7. Tag: Mago N.P.-Mursi Siedlung-Jinka (170 km): Am anderen Ende des Mago Nationalparks, leben die Mursi, zu denen wir heute einen Ausflug unternehmen. Die Frauen der Mursi sind wegen ihres einmaligen und außergewöhnlichen Schmuckes weltweit bekannt. Den Mädchen wird ein Loch in die Unterlippe gebohrt, ähnlich wie für Ohrringe. Dieses Loch wird immer stärke ausgedehnt bis sie als junge Frau einen Unterlippenteller von bis zu 15 cm Durchmesser einspannen können. Ein Schöneheitsideal und Erkennungsmerkmal der Zugehörigkeit des Mursi-Stammes. Die Mursis sind allgemein ein sehr energisches und forderndes Volk, entsprechend muss man sie mit sehr viel Geduld begegenen. Anschliessend, Fahrt durch den Mago N.P. bis nach Jinka und Übernachtung im Jinka für eine Nacht Hotel.
8.Tag: Jinka -Markt von key Afer-Turmi (140 km) Von Jinka fahren wir zur kleinen Bezirkshauptstadt der Bena ‚‚ Key Afer”hier finder jeweils (wenn Sie da sind )am Donnerstag ein offerner Markt statt, der viele Stämme enzieht, die Tsemay, Bena, Hammar und Ari kommen hier zusammen. Wir haben genügend Zeit, um das Treiben auf dem Markt zu beobachten. Am Nachmittag besuchen wir ein typisches Dorf der Hammar, um die Lebensgewohnheiten und die kultur dieses Volkes eingehend kennen zu lernen. Die Hammar bilden eines der zahlenmässig größten Ethnie dieser Region, die in kleinen Dorfgemeinschaften leben. Die Frauen fallen mit ihren traditionellen Lekerröcken auf, die mit Perlen und Metallringen geschmückt sind. Mehrere Arm-und Beinreifen aus einer Zink-und Silberligierung dienen als Schmuck und als musikalisches Instument. Der Körper und die Haare werden mit einer Mixtur aus Butter, kalk und Ockererde eingerieben, der Hals wird mit zusammengeschweißten metallenen Ringen (bei verheirateten Frauen) und Perlen hervorgehoben. Die Männer beherrschen die hohe kunst der komplizierten Haarfrisur. Die Haare werden mit einer Lehmpaste zu einer flachen Fläche frisiert, diese wird mit auffallenden Faben und Straubenfedern auf imponierende Art und Weise geschmückt. Übernachtung in Zelten für 2 Nächte im Camp am ausgetrockneten “Keske-Fuss ”.
9. Tag: Turmi-Karo (Murule) oder Hammar-Dorf-Trmi (120 Km) Heute haben wir zwei Möglichkeiten:
a) eine intensive Begegnung mit den Hammar, Besichtigung von mehreren Dörfern als auch, sofern ein lokales Fest stattfinden sollte, Teilnahme an den verschiedenen Festen wie zum Beispiel beim Initiationsprozess der jungen Hammarmänner „Ukuli” genannt, die über die Rücken der Rinder Iaufen müssen, um als Erwachsene und damit heiratsfähige Männer akzeptiert zu werden. Order:
b) einen ganztägigen Ausflug zum Volk der Karo, die mit den Hammar nahe verwandt sind. Die Minorität der Karos lebt lediglich in drei Dörfern, die oberhalb des Omo-Flusses gelegen sind, (in der Gegend von Murule). Die Männer bemalen sich häufig mit kreide, verwenden auffallende Leoparden-Muster, die sich über ihre Gesichter und Oberkörper verteilen. Die spezielle Frisur, eine “Lihmhaube”, bei Frauen als auch bei Männern populär, wird zusätzlich mit Federschmuck hervorgehoben. Rückkehr nach Turmi.
10.Tag: Turmi-Konso (210 km): Im Mittelpunkt des heutigen Tages steht der Markt von Dimeka, in der kleinen Bezirkshauptstadt der Hammar. Zum Markt in Dimeka kommen Hunderte von Hammar der umliegenden Dörfer zusammen.Der Markt f'ängt gegen 11: 00 Uhr an und dauert bis ca 15:00 Uhr an.
Nach den erlebnisreichen Tagen kehren wir zur Ortschaft Konso zurück , unterwegs werden wir ein Dorf der Erbore besichtigen. Die Erbore sind mit den Oromos und den Tsemay verwandt, sie bewässern einen Grossteil ihrer Felder mit dem Wasser des Weyto-Flusses, der in der grossen pfanne des meist ausgetrockneten Stephaniesees im Sand versickert. Weiterfahrt über Berhaile und über dem Weyto-Fluss hinauf in die hügelige Landschaft der Konso.
Übernachtung in einem likalen Hotel.
11.Tag: Konso-Yabello/Dubuluk (230 km) ,, Singnden Brunnen der Borena” Von der gebiergigen Landschaft der Konso erreichen wir die von weiten Tälern und Termitenhügel geprägte Gegend der Borena. Dieses Volk ist wegen der sogenannten ,, Singenden Brunnen ” bekannt. In den tiefen Brunnen stehen auf einem Holzgeüst bis zu 12 person übereinander, die das Trinkwasser mit Eimern schöpfen, und dann singend im gleichen Rythmus die Wasserkübel nach oben werfen. Ein einmaliges, und musikalisch begleitetes System des Wasserschöpfens. Die Borena sind relativ wohlhabende Viehzüchter, die im südlichsten Zipfel des Landes, nahe der kenianischen Grenze leben. Übernachtung in Zelten oder in einem einfachen Hotel d.h. das Mobil Hotel in Yabello.
12.Tag: Yabello/Dubluk-Yirgalem (280 km) ,,Sidamo-grosses Kaffeeanbaugebiet”In nördliche Richtung fahren wir ins Zentrum der Region der Gedeo und Sidamo, eine grüne Oase mit grossen Kaffeepplantagen.Der Kaffee stammt ursprünglich aus Äthiopien, von den Regionen Illubabor und Kaffa, im westen des Landes, von hier aus wurde der Kaffee in den Jemen gebracht, wo ihn die Türken entdeckten und für dessen Verbreitung in Europa sorgten. Zwischen dieser üppigen Vegetation befinden sich die phallusförmigen Grabstelen von Tuto-Fella, die wir in der Nähe der Stadt Dila besichtigen werden. In dieser Gegend befinden sich über zwei Tausend monolithische Grabstelen. Übernachtung in einer wunderschönen Eco-Lodge in Yirgalem, namens ,, Aregash Lodge” in einheimischer Architektur und mit faszinierender Vegetation.
13.Tag: Yirgalem-Addis Ababa (320 km)-Rückflug nach Heimland: Rückfahrt auf guter Asphaltstrasse und entlang der vielen Seen des Rift valley bis bach Addis Ababa. Ankunft am Nachmaittag, Tageszimmer ist im Crown Hotel reserviert, wo wir auch das Abschiedsessen bei typischer Folkloredarheitung einnehmen werden. Am Abend, Transfer zum Flughafen und Rückflug.
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